Der legale Cannabismarkt
In unzähligen Kulturen wurde Cannabis bzw. Marihuana seit jeher nicht nur als Rauschmittel, sondern auch in der traditionellen Medizin verwendet. Aus der Vielzahl der in dieser Heilpflanze enthaltenen Wirkstoffe wurden vor allem “THC” (“Tetrahydrocannabinol”) und “CBD” (“Cannabidiol”) als besonders pharmakologisch wirksam eingestuft und erforscht. So wurden, den staatlichen Reglementierungen zum Trotz, in mehreren unabhängigen Studien schmerzlindernde, angstlösende, schlaffördernde und appetitanregende Wirkungen nachgewiesen. Erfolge wurden hierbei nicht nur bei der entspannenden Wirkung von Muskelkrämpfen, bei Arteriosklerose und der Reduktion von Tumorzellen in der Onkologie verzeichnet.
Investoren sehen zunehmend auch einen Markt für andere Produkte mit Cannabis.
Beste Beispiele für diese Joint-Ventures der Cannabisindustrie gibt es in der Getränke-, Nahrungsmittel- und Tabakindustrie. Hanf & CBD Produkte günstig kaufen | Shop Apotheke
Da Cannabis darüber hinaus zunehmend als Arzneimittel für therapeutische Zwecke legalisiert wird, wächst und gedeiht das Potenzial für Anleger immer weiter. Immer mehr Artikel können, neben den verkehrs- und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, auf den Markt gebracht und verkauft werden. Dazu zählen beispielsweise ölige Cannabisölharz-Lösungen, Cannabisblüten zur Inhalation nach Verdampfung, Cannabisblüten zur Teezubereitung, ölige Dronabinol-Tropfen, Dronabinol-Kapseln und ethanolische Dronabinol-Lösungen zur Inhalation.
Neben Deutschland, Österreich und Schweiz gehören derzeit unter anderem Belgien, die Niederlande, Spanien, Italien, Finnland, Portugal, Tschechien, Israel, Uruguay, Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Griechenland, Polen, Dänemark, Paraguay, Peru, Lesotho, Puerto Rico, Luxemburg, Simbabwe, Südkorea und Thailand zu den Staaten, in denen Cannabis oder seine Wirkstoffe legal arzneilich genutzt werden können.
In Deutschland beispielsweise sind schon seit dem 10. März 2017 auch Cannabisblüten und -extrakte als Arzneimittel zugelassen, Patienten können also medizinisches Cannabis auf Rezept bekommen, wobei die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden können.
Diese Schmerzpatienten können durch die Einnahme von pharmazeutischem Cannabis die Einnahme von Opioiden reduzieren oder gänzlich absetzen. Es gibt auch einen Nutzen gegen Übelkeit und Erbrechen bestimmter pflanzlicher, synthetischer und teilsynthetischer Cannabinoide bei chemotherapeutisch behandelter Krebserkrankung oder bei HIV- und AIDS-Patienten.
Wurden der Besitz und Konsum von Marihuana vor wenigen Jahren also noch grundsätzlich verteufelt oder bestenfalls stiefmütterlich behandelt, wird medizinisches Cannabis heute vermehrt in der Schmerztherapie eingesetzt. Die in Cannabis bzw. Marihuana enthaltenen Wirkstoffe, zum Beispiel „CBD“, können beispielsweise Patienten mit chronischen Schmerzen das Leben erheblich erleichtern. Darüber hinaus reduzieren „CBD“ und „Cannabidiol“ bei Menschen mit Tourette-Syndrom das Auftreten von Ticks.
Pharmazeutisches Cannabis hilft außerdem Nebenwirkungen von Chemotherapien abzumildern, unangenehme Ohrgeräusche zu behandeln beim Tinnitus-Syndrom und Panikattacken zu reduzieren bei Patienten mit PTBS (posttraumatische Belastungsstörung). Der Pharmaunternehmer “Clemens Fischer” etwa plant, das erste verschreibungspflichtige Cannabis-Schmerzmittel („Exilby“) auf den Markt zu bringen, das den vollständigen arzneimittelrechtlichen Zulassungsweg durchlaufen hat. In klinischen Studien mit 1.170 Patienten zeigte das Mittel eine signifikante Schmerzreduktion (etwa bei chronischen Rückenschmerzen) und eine verbesserte Schlafqualität und körperliche Funktion. Die Studienergebnisse sollen in Kürze in „The Lancet“ veröffentlicht werden. Pharmaindustrie: Erstes Cannabis-Schmerzmittel könnte bald zugelassen werden
Darüber hat unlängst die gesamte Medienlandschaft berichtet: Mit oralem Cannabis gegen chronische Rückenschmerzen - Deutsche Apotheker Zeitung
Die Hauptanwendungsfelder liegen in der Schmerztherapie, Neurologie, Onkologie sowie in der Behandlung chronischer Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Epilepsie. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der regulatorischen Öffnung vieler Länder wider. Während Kanada und mehrere US-Bundesstaaten bereits umfassend legalisiert haben, schreitet auch die medizinische Zulassung in Europa, Australien und Lateinamerika zügig voran. In Deutschland etwa ist die gesetzliche Freigabe für Cannabis als Medizin und im Eigenanbau für 2024 umgesetzt worden – mit erheblichen Auswirkungen auf den internationalen Exportmarkt. Weltweit verzeichnet der Cannabis-Markt ein stetiges Wachstum und eine zunehmende Akzeptanz in verschiedenen Ländern und Regionen:
“Immer mehr Verbraucher weltweit erkennen die potenziellen gesundheitlichen Vorteile von medizinischem Cannabis und suchen nach natürlichen Alternativen zu herkömmlichen Medikamenten. Die steigende Nachfrage nach pflanzlichen Heilmitteln und die wachsende Akzeptanz von medizinischem Cannabis zur Behandlung verschiedener Krankheiten treiben das Wachstum des Marktes voran. In Ländern wie Kanada und den USA, wo medizinisches Cannabis bereits legalisiert ist, verlagert sich der Fokus auf die Entwicklung neuer Produkte und die Verbesserung der Produktqualität, um den Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden. Darüber hinaus gewinnt der internationale Handel mit medizinischem Cannabis an Bedeutung, wobei Unternehmen in verschiedenen Ländern Partnerschaften eingehen, um den globalen Markt zu bedienen.” Medizinisches Cannabis - Weltweit | Statista Marktprognose
Der weltweite Markt für medizinisches Cannabis erlebt seit Jahren ein starkes Wachstum und gehört inzwischen zu den dynamischsten Segmenten im Gesundheitssektor. Laut einer Marktanalyse von “Data Bridge Market Research” wurde das globale Marktvolumen im Jahr 2024 auf rund 25,9 Milliarden US-Dollar geschätzt. Bis zum Jahr 2032 wird ein Anstieg auf 133,7 Milliarden US-Dollar erwartet, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 22,8 % entspricht. Medical Cannabis Market Size, Trends, Growth Report 2032
Auch andere Quellen bestätigen diese Dynamik. So rechnet “Market Data Forecast" mit einem Anstieg von 30,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 159,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2033 – das entspricht sogar einer leicht höheren CAGR von 22,9 %. Medical Cannabis Market Size, Trends & Global Forecast 2026–2034Treiber dieser Entwicklung sind vor allem die zunehmende Legalisierung in Nordamerika, Europa und Asien, eine breitere klinische Akzeptanz bei Indikationen wie chronischen Schmerzen, Epilepsie oder Spastiken sowie wachsende Investitionen in Forschung und Entwicklung.
Laut einer Analyse von “Fortune Business Insights” wird das Marktvolumen von rund 57,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 444,3 Milliarden US-Dollar bis 2030 anwachsen – was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (“CAGR”) von über 34 % entspricht. Cannabis Market Size & Growth | Forecast Report [2030]
“Der medizinische Cannabismarkt wurde im Jahr 2022 auf 10,92 Milliarden USD geschätzt und wird voraussichtlich zwischen 2022 und 2028 stetig wachsen. Die zunehmende Verwendung und Produktvielfalt von medizinischen Medikamenten auf Cannabisbasis sowie die Legalisierung in mehr Ländern treiben den Markt an. Zu den größten Märkten gehören entwickelte Länder wie die USA, Kanada, Deutschland und Australien.” Medizinisches Cannabis: Marktdaten & -analyse | Statista
Damit gehört medizinisches Cannabis zu den schnellst wachsenden Segmenten im Gesundheits‑ und Arzneimittelmarkt weltweit – angetrieben durch steigende Legalisierung, wachsende klinische Akzeptanz sowie intensivierte Forschung zu Anwendungen (Chronische Schmerzen, Epilepsie, neurologische Erkrankungen etc.). Es gibt regulatorische Lockerungen in Nordamerika, Europa und Asien, die den Patienten‑ und Versicherungszugang zu medizinischen Cannabisprodukten fördern.
Die wachsende Forschung zur Wirksamkeit bei chronischen und neurologischen Erkrankungen treibt die Nachfrage und Produktzulassungen zusätzlich an.
Medizinisches Cannabis ist damit bereits ein etabliertes Multi‑Milliarden‑Segment mit starkem Wachstumspotential und breiter medizinischer Anwendung.
Cannabisbasierte medizinische Produkte werden verwendet, wenn man auf verschiedene Symptome und Krankheiten stößt. Mit laufender Produktentwicklung, Investitionen und Fusionen und Übernahmen kann das Anwendungsfeld weiterhin erweitert werden. Der Markt für medizinisches Cannabis umfasst cannabinoidbasierte Medikamente, entweder lizenzierte oder nicht-lizenzierte (ohne Marktzulassung), die über das Gesundheitssystem bereitgestellt und von einem Arzt verschrieben werden, mit dem Hauptziel, schwere Krankheitssymptome zu lindern.
Dieser Bericht über den Markt für medizinisches Cannabis bietet detaillierte Einblicke in den Markt für medizinisches Cannabis aus globaler Perspektive. Neben allen relevanten Marktzahlen wie den weltweiten Umsätzen von 2016 bis 2028 haben wir uns intensiv mit regionalen und Ländervergleichen beschäftigt, mit Schwerpunkt auf Europa und Amerika.
“Bis 2025 wird erwartet, dass die Ausgaben für legales Cannabis weltweit über 33 Milliarden Dollar betragen.” Globaler legaler Markt für Cannabis im Erwachsenenkonsum 2020-2025| Statista
Cannabisgetränke in den Vereinigten Staaten – Statistiken und Fakten
Der legale Freizeit-Cannabismarkt wächst in Nordamerika, und cannabisbasierte Getränke tragen dazu bei. Seit 2018 ist Cannabis in ganz Kanada für den Freizeitgebrauch legal, und bis 2023 haben etwa die Hälfte der Bundesstaaten in den Vereinigten Staaten die Droge legalisiert. Cannabis-infusierte Getränke stellen einen kleinen, aber wachsenden Marktsegment dar.
“CBD” und “THC”
Es gibt zwei Segmente des Cannabis-infundierten Getränkemarktes: solche, die “THC”, den psychoaktiven Bestandteil der Cannabispflanze, enthalten, und solche, die “CBD” enthalten, eine nicht-psychoaktive Chemikalie, die als medizinische Vorteile gilt. Cannabisgetränke in den Vereinigten Staaten – Statistiken und Fakten | Statista
Der Markt für psychedelische Medizin (Psilocybin)
Das therapeutische Potenzial psychedelischer Substanzen blieb bislang weitgehend ungenutzt. Weil Studien in den letzten Jahren eine sehr gute Wirksamkeit - unter anderem bei Depressionen - gezeigt haben, ändert sich das allerdings gerade grundlegend. Psychedelische Substanzen sollen neu klassifiziert werden. Weltweit laufen aktuell mehrere Studien mit “Psilocybin” bei Depressionen. Die klinisch verwendeten Substanzen (Mikrodosierungen) haben eine sehr große therapeutische Breite und nahezu kein Suchtpotenzial.
“Psilocybin beeinflusst nicht nur die Aktivität einzelner Hirnregionen, sondern auch die Kommunikation zwischen ihnen. Im psychedelischen Rausch werden Hirnareale, die normalerweise zusammenarbeiten, voneinander entkoppelt. Das könnte den heilsamen Effekt der Droge bei Menschen mit Depressionen erklären, bei denen die Vernetzung der einzelnen Hirnregionen, auch funktionelle Konnektivität genannt, oft beeinträchtigt ist. Psilocybin hilft dabei, die beschränkte Verschaltung aufzubrechen, indem es andere und ganz neue Verbindungen schafft. Menschen erleben deshalb unter dem Einfluss der Substanz häufig eine Verschmelzung von Sinneskanälen, bei der sie beispielsweise plötzlich Melodien sehen oder Bilder schmecken können. Es kommt zu einer veränderten Wahrnehmung bis hin zu Halluzinationen. Die Art zu denken verändert sich, womit sich ganz neue Perspektiven auftun können.” Psilocybingestützte Psychotherapie: Zauberpilze im Selbstversuch - Spektrum der Wissenschaft
“Psilocybin”, auch unter den Bezeichnungen “4-HO-DMT”, “4-Hydroxy-DMT”, “Psilocin”, “Psilocyn” oder “Psilotsin” bekannt, ist ein substituiertes Tryptamin-Alkaloid und zählt zu den serotonergen psychedelischen Substanzen. Diese Substanz findet sich in den meisten psychedelischen Pilzen, wo sie gemeinsam mit “Psilocybin”, ihrem phosphorylierten Pendant, vorkommt. Im menschlichen Körper wird “Psilocybin” rasch in “Psilocin” umgewandelt, welches als aktiver Wirkstoff fungiert und vorrangig auf die Serotoninrezeptoren “5-HT2A”, “5-HT2C” und “5-HT1A” als Agonist oder partieller Agonist einwirkt. “Psilocin” zeichnet sich durch eine besondere funktionelle Selektivität aus, indem es “Phospholipase A2” aktiviert, anstatt “Phospholipase C” zu beeinflussen, was eine Abweichung von der Wirkungsweise des endogenen Liganden Serotonin darstellt. Strukturell ähnelt “Psilocin” dem “Serotonin”, mit dem Unterschied, dass eine “Hydroxylgruppe” an der vierten Position statt an der fünften Position sitzt und dass “Dimethylgruppen” am Stickstoffatom angefügt sind. Man vermutet, dass die Effekte von “Psilocin” auf seine agonistische Aktivität an den “5-HT2A-Serotoninrezeptoren” im präfrontalen Kortex zurückzuführen sind.
“In der im Fachblatt „JAMA“ veröffentlichten Arbeit berichtet eine US-Forschungsgruppe, dass bereits eine Einmal-Dosis Psilocybin ausreichte, um depressive Symptome bis zu sechs Wochen lang zu lindern.” Depressionen: Psilocybin - Hilfe bei Depressionen nach, auch bei schweren Fällen - WELT
Eine niederländische Regierungsstudie (“CAM”-Studie) kam bereits 2004 zu dem Schluss, dass der Konsum von Psilocybin nicht signifikant von psychotischen Begleiterscheinungen geprägt sei: https://www.erowid.org/plants/mushrooms/mushrooms_health1.pdf#search=%22Coordinatiepunt%20Assessment%20en%20Monitoring%20nieuwe%20drugs%22
Im Jahre 2006 veröffentlichte Professor Dr. Roland Griffiths von der Johns Hopkins University in Baltimore im Fachjournal „Psychopharmacology“ die Ergebnisse einer weiteren, aufsehenerregenden Studie zum Thema:
Besonders bemerkenswert war hier die Tatsache, dass die große Mehrheit der Probanden die psychedelische Erfahrung mit Psilocybin als eines der fünf bedeutsamsten oder sogar das bedeutsamste Erlebnis ihres Lebens einstuften – vergleichbar etwa mit der Geburt eines Kindes.
Für Furore sorgte dann allerdings erst zehn Jahre später (2016) die Publikation von Dr. Robin Carhart-Harris vom Imperial College in London im Fachjournal „The Lancet Psychiatry“. https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-03661630065-7/fulltext
Die Studie berichtete von starken und lang anhaltenden Effekten, die Psilocybin bei einer kleinen Gruppe von Patienten mit therapieresistenter Depression gehabt hatte. 2018 begannen die USA dann die Restriktionen, die zu Forschungszwecken mit Psilocybin galten, zu lockern. Der Hintergrund für diese Lockerungen waren die neueren Studien, die für Psilocybin eine sehr gute Wirksamkeit bei Depressionen gezeigt hatten. Deshalb stufte die US-Arzneimittelaufsicht die Wirksubstanz Psilocybin sogar als „Therapiedurchbruch“ (“Breakthrough Therapy”) ein. Diesen Status erhalten alle Wirkstoffe, die im Vergleich zu verfügbaren Alternativen einen substanziellen Fortschritt darstellen. Entsprechende Zulassungsanträge bearbeitet die Arzneimittelbehörde der USA (“FDA”) mit höchster Priorität.
Die antidepressive Wirkung von Psilocybin gilt als Heilsbringer
Die Welle der Euphorie, die die neuen Studien auf der ganzen Welt ausgelöst hat, ist inzwischen auch nach Deutschland geschwappt. Der Spiegel berichtete bereits im Februar 2020 darüber.
Lange war das Thema Psilocybin Tabu, doch nun experimentieren Forscher mit diesen Wunderpilzen, um psychische Krankheiten zu therapieren.
Im US-Bundesstaat Oregon stimmten die Bürger 2020 für eine Legalisierung der Psilocybin-Therapie. In Deutschland hingegen darf die Substanz bislang nur mit einer Sondererlaubnis für Forschungszwecke eingesetzt werden. Die “MIND Foundation” aus Berlin etwa führt bereits eine qualitativ hochwertige psychedelische Forschung durch und bildet bereits Ärzte und Psychotherapeuten und die Öffentlichkeit in psychedelischer Therapie, Integration, evidenzbasierter Harm-Reduction aus. Dort setzt man sich für eine evidenzbasierte, sichere und legale Anwendung der psychedelischen Erfahrung in Medizin und Gesellschaft ein. Man arbeitet mit politischen Entscheidungsträgern zusammen, um ein sicheres und legales Umfeld für die psychedelische Erfahrung zu schaffen. Über MIND - MIND Foundation (mind-foundation.org)
Henrik Jungaberle, Leiter der MIND Foundation, erklärt die positiven Entwicklungen in den letzten Jahren:
„In den letzten fünfzehn Jahren ist wahnsinnig viel passiert im psychedelischen Bereich. An über dreißig Universitäten weltweit findet Forschung statt. Es gibt zahlreiche klinische Studien, oftmals mit kleinen Patientenzahlen. Aber manchmal auch, wie in Deutschland, mit schon ganz ordentlichen Patientenzahlen. Es gibt Grundlagenforschung mit neurowissenschaftlichen Imaging-Methoden, mit PET, mit fMRI. Das alles und psychotherapeutische Forschung an vielen Universitäten, aber auch an privaten Forschungsinstituten wie bei uns.“ Drogen in der Psychotherapie - Markt der Magischen Pilze (deutschlandfunk.de)
Das “BMJ” (“British Medical Journal”) weist auch auf den therapeutischen Index hin: Dabei handelt es sich um den Faktor der wirksamen Dosis, der bei fünf Prozent der Konsumenten zum Tod führt. Bei Psilocybin liegt dieser Faktor bei 1000, bei Alkohol bei 10 und bei Kokain sogar bei 15. Psilocybin gilt daher als vergleichsweise sicher.
Auch aus wissenschaftlichen Forschungskreisen gibt es immer wieder neue Fürsprecher. So gab etwa die “University of California” in Berkeley bekannt, dass sie ein neues Zentrum für Forschung und Ausbildung im Bereich Psychedelika eröffnet habe. Jüngste Forschungen am “Imperial College” (London) und der “University of California” (Los Angeles) haben vielversprechende Ergebnisse der Psilocybin-Therapie bei Depressionen, Posttraumatischen Belastungsstörungen und Suchtverhalten gezeigt. So geht etwa Matthew Johnson, Professor für Psychiatrie an der “Johns Hopkins University”, davon aus, dass Psychedelika - wie “Psilocybin” - in den nächsten 25 Jahren für den Bereich der Psychiatrie transformativ sein könnten. Professor Johnson führt bereits seit 1996 experimentelle Forschungen zur Psychopharmakologie durch. Weitere Untersuchungen von der “Johns Hopkins University “zeigen, dass Psilocybin ein geringes Missbrauchspotential aufweist. Die Universität empfiehlt daher die Legalisierung, allerdings mit Verwendungseinschränkungen - etwa so wie das bei Schlafmitteln gehandhabt wird.
“Neuere Studien weisen darauf hin, dass Psilocybin die Symptome von schweren Depressionen lindern kann. Wissenschaftler erforschen in groß angelegten Studien in Europa und Nordamerika eine mögliche antidepressive Wirkung von Psilocybin.“
Halluzinogene Pilze | Die Techniker (tk.de)
Die Marktdaten aus Branchenberichten zur psychedelischen Medizin (unter denen Psilocybin ein Kernsegment darstellt) geben folgende Perspektive:
“Der Markt für psychedelische Drogen wird von 2,77 Milliarden USD im Jahr 2024 auf 3,19 Milliarden USD im Jahr 2025 und 12,89 Milliarden USD bis 2035 geschätzt, was einer höheren jährlicher Wachstumsrate von 15 % im Prognosezeitraum entspricht.” Globaler Markt für psychedelische Drogen – Größe und Marktanteil [2035]
Psilocybin wird vor allem als therapeutisches Molekül in Kombination mit strukturierten Psychotherapien entwickelt. Der Markt für Psilocybin-basierte Medikamente, als Teil des größeren Segments psychedelischer Therapieansätze, steht noch am Anfang seiner Entwicklung. Dennoch zeigen auch hier Marktforscher deutliche Wachstumstendenzen. Laut “Data Bridge Market Research” lag das globale Marktvolumen für Psychedelika (inkl. Psilocybin, LSD, MDMA etc.) im Jahr 2024 bei rund 3,07 Milliarden US-Dollar. Bis 2032 könnte dieses Volumen auf etwa 8,33 Milliarden US-Dollar steigen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 13,3 % entspricht. Psychedelic Drugs Market Size, Trends, Growth Report 2032
Psilocybin gilt dabei als besonders vielversprechender Wirkstoff, insbesondere im Zusammenhang mit der therapeutischen Behandlung von Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen (“PTBS”) und Angststörungen. Erste klinische Studien, etwa an der Johns Hopkins University und durch Unternehmen wie “Compass Pathways” oder “ATAI Life Sciences”, zeigen signifikante Fortschritte in Bezug auf Wirkung und Sicherheit von Psilocybin in kontrollierten, psychotherapeutisch begleiteten Anwendungen. Auch wenn der Markt im Vergleich zu Cannabis derzeit deutlich kleiner ist, besteht hier ein hohes Innovationspotenzial, insbesondere mit Blick auf eine künftige Zulassung durch Gesundheitsbehörden wie die “FDA” oder “EMA”.
Ein Vergleich beider Märkte zeigt: Während medizinisches Cannabis bereits als etablierter Milliardenmarkt mit breiter Anwendung und hohem regulatorischem Momentum gilt, befindet sich Psilocybin noch im Stadium der frühen klinischen und regulatorischen Entwicklung – mit entsprechend höherem Risiko, aber auch vielversprechenden Chancen für spezialisierte Akteure und Investoren.
Fazit:
Beide Märkte sind Teil eines übergeordneten Trends zu naturbasierten, biomedizinisch fundierten Alternativen in der Schmerz‑ und Psychotherapie. Während Cannabis bereits die Schwelle zur breiten therapeutischen Anwendung überschritten hat, steht Psilocybin möglicherweise kurz vor dem Durchbruch in die medizinische Regelversorgung – vorausgesetzt, weitere klinische Evidenz und regulatorische Zulassungen folgen in den kommenden Jahren.
Die Märkte für Cannabis und Psilocybin stehen vor einem Jahrzehnt tiefgreifenden Wachstums. Während Cannabis zunehmend als legaler Rohstoff und Arzneiträger etabliert ist, entwickelt sich Psilocybin zu einem neuen Segment mit erheblichem medizinischen und wirtschaftlichen Potenzial. Beide Märkte bieten attraktive Chancen – insbesondere für Unternehmen, die regulatorische Anforderungen erfüllen, technologisch innovativ sind und international skalieren können.
Investmentchance an der Schnittstelle von regulatorischer Exzellenz und wachstumsstarken Gesundheitsmärkten
Laut Statista leiden “deutschlandweit rund 15,4 Prozent der Frauen und knapp 8,9 Prozent der Männer unter depressiven Symptomatiken. Zudem erhöht eine Depression die Wahrscheinlichkeit, dass die Betroffenen auch unter anderen Krankheitsbildern leiden.” Depressionen und Burn-out – Zahlen und Statistiken | Statista
Diese Zahlen wirken sich auch auf die Arbeitsunfähigkeit aus. Statista gibt hierzu an:
“Das Arbeitsunfähigkeitsvolumen aufgrund von Depressionen ist seit dem Jahr 2014 um rund ein Viertel angestiegen.” Depressionen und Burn-out – Zahlen und Statistiken | Statista
Das Prinzip des sogenannten “Microdosing”, bei dem geringe Dosen von Psychedelika eingenommen werden, bietet vielen Menschen, die unter Depressionen leiden, eine spürbare Erleichterung. Mit einer professionell aufgebauten Integration von Wissenschaft und Forschung möchte HYTN Innovations Inc. (ISIN: CA40443L1040 | WKN: A3DEUD die Politik und Gesellschaft für das Vertrauen und die Akzeptanz in die natürliche Heilkraft von Psychedelika noch weiter sensibilisieren. Darüber hinaus möchte man mit seiner wissenschaftlich fundierten Strategie die moderne Praxis der ethischen Pharmaindustrie ablösen und verbindet diese Strategie gleichsam mit einer modernen Lernstrategie zur rascheren und kostengünstigeren Entwicklung von evidenzbasierten Produkten. Dank dieser Herangehensweise ergeben sich für das noch junge Unternehmen viele Wettbewerbsvorteile: Einerseits können die Produkte vielen Menschen auf der ganzen Welt helfen, zum Beispiel Menschen, bei denen die herkömmlichen Produkte und Medikamente der Pharmaindustrie nicht anschlagen. Andererseits ergeben sich für Anleger und Investoren gerade enorme Möglichkeiten. Deshalb sehen Investoren gerade zunehmend einen neuen Markt. Unternehmen, die sich hier vielseitig aufgestellt haben, dürften da die besten Aussichten haben. HYTN Innovations Inc. (ISIN: CA40443L1040 | WKN: A3DEUD) etwa ist das einzige Unternehmen weltweit, das “GMP”-zertifiziert ist und im Bereich medizinischer Cannabisprodukte und klinischer Psychedelika tätig ist - ein aussichtsreiches Alleinstellungsmerkmal. Für Investoren bietet HYTN Zugang zu zwei der am stärksten wachsenden globalen Gesundheitssegmente innerhalb eines streng regulierten, jedoch chancenreichen Marktumfelds.
Das Unternehmen verfügt über eine eigene, hochmoderne “GMP”-Produktionsanlage und hält sämtliche erforderlichen Lizenzen, um sowohl im nationalen als auch internationalen Arzneimittel- und Cannabismarkt zu operieren. Dazu zählen unter anderem die selten vergebene “Controlled Drugs and Substances Dealers License” (“CDSL”) sowie eine “GMP Drug Establishment License” – eine regulatorische Eintrittsbarriere, die nur wenige Marktteilnehmer überwunden haben. Die Produktionskapazitäten umfassen unter anderem die Verarbeitung von bis zu 5.000 kg Cannabis pro Monat sowie die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen (APIs), Konsumgütern und Placeboprodukten für klinische Studien.
Mit dieser regulatorischen Basis erschließt HYTN aktiv wachstumsstarke Auslandsmärkte wie Deutschland, Großbritannien, Australien und Portugal, in denen eine “GMP”-Zertifizierung zwingend für den Import und Vertrieb medizinischer Cannabisprodukte vorgeschrieben ist. Laut “Fortune Business Insights” wird das globale Marktvolumen für medizinisches Cannabis bis 2030 auf über 43 Milliarden US-Dollar steigen – ein signifikanter Hebel für organisches Wachstum.
HYTN bedient zudem den kanadischen Freizeitmarkt mit einer eigenen Premiumproduktlinie auf Basis der firmeneigenen “Elevation Technology®” – einer nanoemulgierten Wirkstoffplattform, die für besonders schnelle und gleichmäßige Wirkung steht und die Bioverfügbarkeit deutlich erhöht. Diese Technologie schafft nicht nur ein differenziertes Produkterlebnis, sondern ermöglicht auch margenträchtige Anwendungen in Getränken und Edibles, die bereits landesweit gelistet sind.
Das Geschäftsmodell ist mehrgleisig angelegt und bietet Investoren eine attraktive Mischung aus kurzfristigem Cashflow und langfristigem Wachstumspotenzial.
Diese Positionierung eröffnet vielfältige Synergien und macht das Unternehmen besonders interessant im Hinblick auf die zunehmende therapeutische Nutzung von Psilocybin, z. B. bei der Behandlung von Depression, Angststörungen und “PTSD”.
HYTN Innovations vereint regulatorische Expertise, technologische Differenzierung und internationale Skalierbarkeit.
Mit Zugang zu mehreren wachstumsstarken Märkten, einem diversifizierten Geschäftsmodell und klaren Umsatzpfaden ist HYTN Innovations Inc. (ISIN: CA40443L1040 | WKN: A3DEUD) strategisch bestens positioniert. Für Investoren bietet sich hier eine seltene Gelegenheit, frühzeitig in einen integrierten Anbieter im Bereich medizinischer Cannabis- und Psychedelika-Innovationen zu investieren – mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Gewinne im Rahmen eines sich global öffnenden Gesundheitsmarktes.


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